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Unsere Philosophie


Jeder Golfer ist unterschiedlich, durch Körper und Geist definiert. Wie schnell und tief jemand lernen kann, ist durch mehrere Faktoren vorgegeben. Macht er oder sie mehr oder weniger Sport, Sport der Golf ähnlich ist oder ganz was anderes. Dies wird sich auf die Aufnahme und Speicherfähigkeit des Körpers auswirken. Der Golflehrer muss sich darauf einstellen, den Weg jenes Körpers vor ihm zu gehen.

Den Lernprozess unterteilen wir in folgende Bereiche:

  • den Spass am Golfspiel finden
  • die Golfbewegung erlernen
  • die Präzision der Bewegung verbessern
  • lernen, auf dem Platz zu spielen
  • besser werden beim Spielen auf dem Platz

Eine Technik, welche Situationen mehr oder weniger konstant löst, kategorisieren wir als eine Fähigkeit. Um eine Fähigkeit zu erarbeiten (z.B. zuerst den Ball und dann den Boden zu treffen), gehen wir durch eine Serie von Schritten.

  • ein klares Konzept haben
  • fühlen, vorzeigen, beschreiben können
  • effektiver und präziser werden
  • Vertrauen aufbauen
  • unter Druck trainieren

Mit jedem Golfer muss der Golflehrer einen Weg finden, der für diesen Golfer funktioniert. Interessant ist es, dass mit verschiedenen Golfern und verschiedenen Charakteren die Lösungs-Vorgänge und -Zeiten und unterschiedlich sind.

Es wird Teamwork. Unsere Golflehrer sind wie Chamäleons, denn Verbesserungen können auf verschiedene Weisen erzielt werden. Für den Amateur-Golfer können es manchmal kleine Dinge sein, die einen grossen Unterschied in der Performance machen.

Wir können pure Bewegungsinformation übergeben – mach so und so, dann passiert jenes mit dem Ball. Das wäre das, was ein Golfer grundsätzlich vom Golflehrer „erwartet“.
Wir können aber auch Fähigkeiten-orientiertes Training machen, bei dem die Kontrolle der Kleinstbewegungen verbessert wird und so verbesserte Resultate und bessere Konstanz erzielt werden. Ein typisches Beispiel hierzu wäre, dass die Bewegung vorher und nachher mehr oder weniger gleich aussieht, aber das Zusammenspiel besser stimmt.
Als weitere Möglichkeit setzen wir manipulierte Übungen ein, bei denen Golfer sich intern so koordinieren müssen, dass der Ball das Richtige macht. Quasi „spielendes lernen“, und dies ohne dem Golfer zu sagen, was er wie machen soll. Er organisiert sich selber.

Hier ein Beispiel beim Chippen. Auf die Bilder klicken/tippen um sie zu vergrössern.

Wir arbeiten also mit externem Fokus. Das heisst, wir sagen dem Golfer oft nicht WIE er etwas tun soll (interner Fokus). Wir sagen dem Golfer nur, was der Ball tun muss oder wohin der Ball jetzt gespielt werden soll. Jetzt muss der Golfer intern herausfinden, was er machen muss, damit der Ball das macht was er soll. Das heisst, er muss sich in einer „gewissen Art“ und Weise bewegen, damit der Ball tut was er soll. Nach ein paar Versuchen, entdeckt er diese „gewisse Art“ der Bewegung. Diese Art ist die, die wir gerne hätten – oder wissen, dass Sie die Aufgaben konstanter lösen kann.

Ein guter Golflehrer weiss, wann er welche Methode nutzen muss!

Der Golfcoach, auf der anderen Seite, versucht mit dem zu arbeiten, was der Golfer schon hat. Er nutzt Übungen die einen Spieler in gewissen Schlägen besser macht. Um dies hinzubekommen, wird der Coach Schwierigkeiten in die Übungen einbauen, so dass der Golfer dazu gezwungen wird, „Superman-Power“ zu entwickeln um die Übung erfolgreich abzuschliessen. Dies ist der Moment, bei dem das eigentliche Lernen stattfindet.

Zusammengefasst:
Ein Golflehrer versucht zusätzlichen Stress der Bewegungs-Koordination durch ineffiziente Bewegungsteile zu reduzieren. Er verändert Teile, die Konflikte kreieren.

Ein Golf-Coach hingegen, wird den Bewegungsablauf durch zusätzliche Schwierigkeiten versuchen zu belasten, um so die Lösungsfähigkeit des Golfers zu verbessern. Er akzeptiert die Art und Weise wie ein Golfer das Problem löst, und muss keine Korrekturen zur Veränderung geben. Er macht das System besser/stärker.

Um die Bewegungs-Lernphase abzuschliessen, bauen wir Übungen ein, die dem Golfer beibringen, wie er das Gelernte auf dem Platz einsetzen kann. Im weiteren Verlauf sind dann Spielstrategie, Distanzkontrolle, Richtungskontrolle, mentale Aspekte, Golfregeln, Ready-Golf und viele weiteren Themen Teil des Unterrichts.

Unsere Golfkurse sind ein Mix aus Driving-Range und Spielen/trainieren auf dem Golfplatz.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir in Ihrer wichtigsten Woche des Jahres – Ihrem Golfurlaub – mit Ihnen an Ihrem Golfspiel arbeiten dürften.

 

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In unserem 300-seitigen Golf-Buch haben wir ganz viele Hilfen und Übungen für unsere Golferschüler zusammen getragen. Sehen Sie hier ein paar Ausschnitte und das Inhaltsverzeichnis.