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Wie wichtig ist die Schaftlänge für einen Golfschläger?

Weite Abschlaglänge, aber wenig Präzision - eine logische Golfwahrheit oder altmodisches Denken?

An einer Tatsache streiten sich kaum Experten in der Golfindustrie. Der Schaft ist der wichtigste Bestandteil eines Golfschlägers. Und im Generellen werden die Schaftlängen immer länger. Von 45 Zoll vor ein paar Jahren zu 46 und sogar 47 Zoll.

Aber Sie müssen ja nicht unbedingt der Kuhherde folgen? Denn die richtige Schaftwahl für Sie - lang oder kurz - ist absolut ausschlaggebend wenn Sie Ihren Score und die Kontrolle verbessern wollen.

Sprechen Sie mit uns, um den richtigen Schaft für Ihren Driver zu finden. Wenn Sie uns die Möglichkeit geben, mit Ihnen zu arbeiten, können wir verschiedene Schaftlängen und Flex-Varianten offerieren. So merken wir schnell, welcher Faktor für Sie wichtiger ist, Länge oder Präzision. So können wir Ihnen den richtigen Schaft in Ihren Lieblingsschlägerkopf stecken.

Die Meinungen in Sachen Schaftlänge gehen in der Praktik aber auseinander.

Meinung 1:

Längere Schäfte können Golfern helfen, zusätzliche Distanz aus dem Driver zu holen. Die Schaftlänge ist der einzige Bereich am Driver, der zwar auch schon limitiert, aber noch nicht ausgereizt ist. Die Schlägerkopfgrösse ist auf max. 460 ccm begrenzt, die Schlägerblattdicke ist ebenfalls eingeschränkt, wir kennen eine maximale Schaftlänge von 48 Zoll, die maximale Teelänge ist 4 Zoll.

Als Golflehrer versuchen wir das schwierigste Spiel aller Spiele für den Handicapspieler einfacher zu machen. D.h. längere Schäfte können eine Lösung sein. Probieren Sie das einfach mal aus. Wenn es für Sie nicht taugt, dann ist das ok. Natürlich können wir zu lange Schläger auch kürzen.

Meinung 2:

Die zweite Meinung sagt aus, dass zusätzliche Schaftlänge immer auf Treffpunkt Präzision drückt. Denn ein Ball fliegt nur weiter, wenn wir ihn dann auch im Sweetspot treffen. Und nur wenige Golfer seien in der Lage einen längeren Schaft konstant ins Ziel zu bringen. Die Chancen auf Treffer ausserhalb des Sweetspots werden also grösser.

Fakt ist also, dass Sie die besten Drives mit dem längsten Schaft schlagen, dem am besten im Sweetspot getroffenen Ball und das ganze noch mit der grössten Wiederholbarkeit.

Lange Schäfte passen nicht für jeden Golfer. Ein steilschwingender und slicender Golfer kann den längeren Schaft nicht so gut kontrollieren wie ein von innen kommender Golfer. Ein Golfer mit einem weichen Wechsel von Hochschwung zu Abschwung kommt mit einem langen "federnden" Schaft besser aus als ein Schnellschwinger. Leider sind die Ersteren in der heutigen Zeit viel weniger zu finden als die Letzteren.

Tour Pros spielen eher kürzere Schäfte. Tiger Woods spielt seit Jahren einen 43,5 Zoll Driver. Warum? Die Pros haben gemerkt, dass sie den Ball mit längeren Schäften einfach nicht konstant in der Mitte treffen, nicht bei der Geschwindigkeit mit der sie den Schläger schwingen.

Der Golfer muss also entscheiden, welcher der folgenden Faktoren für ihn wichtig sind: Distanz, Kontrolle, Gefühl, Ballflughöhe und Konstanz. Ein längerer Schaft wird die anderen Bereiche beeinflussen.

 

Sie sehen also, Schaftlänge ist individuell. Ausprobieren ist wichtig. Je nachdem was für ein Schwungtyp Sie sind, können wir Ihnen die richtigen Schäfte empfehlen.

 

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