Pro-Tipp 6: Golf-Psychologie

Sie haben es sicher schon gelesen: Golf spielt sich 90 % im Kopf ab.
Ein fortgeschrittener Golfer versteht das, denn die Technik ist gespeichert. Wie können Sie testen, wie eingespeichert Ihr Schwung ist? Gesetzten Falles, Sie gehen vor der Runde nicht auf die Driving-Range. Gehören Sie eher zu denjenigen, deren Abschläge am 1. Loch toppend davon hoppeln? Dann sollten Sie sich überlegen, ob Ihr Körper nicht doch eine Einspielzeit von mind. 10 - 15 min bräuchte.
Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen doch nicht auf die Driving-Range können, sollten Sie sich zuerst ausgiebig warm machen. Eine gute Übung ist mit 3 Schlägern in den Händen einzuschwingen. Einfach alle drei gleichzeitig in beiden Händen halten und schwingen. 3 Schläger gleichzeitig können Sie gar nicht ruckartig schwingen!
Als einen wichtigen Tipp sehe ich folgendes: Golf ist nach Stabhochsprung der zweitschwierigste Sport. Sie müssen also damit Leben, dass Sie Fehler machen. Lernen Sie, a) sich Fehler zu vergeben und b) zu akzeptieren wo Ihr Ball zu liegen kommen wird. Bevor Sie den Ball schon schlagen, müssen Sie akzeptieren wo der Ball hinfliegen wird. Nur dann können Sie frei schwingen. Diese beiden Punkte sollen inneren Stress reduzieren. Sie müssen Spass haben beim Golfspielen. Ärgern können sich die Pros, die mal eben einen 10'000 Dollar Putt verschoben haben.



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