Weiterbildung für Golflehrer verbessert unsere Golfkurse
Weiterbildung ist in jedem Berufsfeld wichtig. Im Golftunterrichts-Bereich aber besonders. Der Oktober hatte es dieses Jahr diesbezüglich in sich. Stan Utley, Jim Hardy, Golf Fitness Instructor und TPI Level 2 Junior. Fast 2 Wochen in Madrid im Centro Nacional de Golf haben wieder viel Gedankenstoff zu Tage gefördert. Nun heisst es, über den Winter diese neuen Erkenntnisse in den Unterricht einzubauen um im neuen Jahr wieder einen Schritt nach vorne zu machen - die Konkurrenz bleibt weit zurück. Golfunterricht bei uns, lohnt sich für Sie!
Stan Utley
Der amerikanische Shortgame Guru erklärte seine Philosophie zum Putten, Chippen und Pitchen. Viele Uhhs und Ahhs ... einige Dinge, die vor allem fortgeschrittenen Golfern nun in meinem Unterricht zu Gute kommen. Seine Tipps zum Putten mit verschiedenen Schwungebenen und vorrangigem Gefühl, dass die Arme die Arbeit machen, wird sicherlich genauso zum Einsatz kommen wie die aktive Handgelenksrotation mit Unterstützung des Unterkörpers im Chippen und Pitchen. Höhenkontrolle im Pitchen war für mich ein wichtiges Thema, denn die meisten Golfer haben unkonstante Ballflughöhen und haben deswegen Mühe, das Ausrollen kontrollieren zu können.
Jim Hardy
Der amerikanische Schwungebenen-Guru hat eindrücklich klar gemacht, dass die Schwungebenen nicht etwas sind, das der Golflehrer beim Schüler "einbaut", sondern etwas, das natürlich beim Golfspieler zu finden ist. Die ein und zwei Schwungebenen-Philosophie wird mir helfen, beim Golfer ganz klar nach zwei verschiedenen Schwungmodellen zu suchen und sicher zu gehen, dass keine Mischschwünge entstehen. Nach der Analyse von vielen Golfern an diesen zwei Tagen, habe ich bei mir ebenfalls versucht, diese Dinge anzuwenden. Mit herrlichem Erfolg. Auch hier wiederum ist es wichtig, nach Spielstufen und "Fähigkeiten" einzustufen und zu sehen, für welchen Golfer welche Verbesserungen einzusetzen sind.
TPI Golf Fitness Instructor Level 1
TPI (Titleist Performance Institute) ist wohl die beste Basis für Golflehrer um das Leistungsvermögen der Golfer einschätzen zu lernen. Dabei kommt eine Serie von Tests zum Zuge, die der Golfer machen muss. Dabei geht es nicht darum, ein Ziel zu erfüllen, sondern die "Defekte" und das Leistungsvermögen einzelner Körperteile genau einschätzen zu können. Mit dieser Einsicht, kann ich nun entscheiden, was ein Golfer kann und was er nicht kann. Ebenfalls wurde sehr viel Wert auf das Umsetzen von Profil-Angaben in Schwungfehler gelegt. Wer also zum Beispiel eine eingeschränkte Schultermobilität links hat, schwache Gluteomuskulatur und eine reduzierte Balancefähigkeit hat, wird dies im Schwung natürlich auch nicht plötzlich korrigieren können. Je nach dem was der Körper kann und nicht kann, bildet sich ein Fehlermuster. Wenn der Golflehrer diese Fehlermuster kennt, kann er sicherstellen, dass der Golfer keine Schwungübungen machen muss, die er körperlich gar nicht machen kann. Wie wir dieses Wissen in den Unterricht einbauen, wird sich in den kommenden Wintermonaten herausstellen. Sicher ist, dass ich es einbauen werde.
TPI Level 2 Junior
"Es ist einfacher einen Athleten in einen Golfer zu verwandeln, als aus einem Golfer einen Athleten zu machen." Grundlage des TPI Level 2 Junior Kurses war es, die Ausbildung der Kinder nicht nur auf Golf zu beschränken, sondern die speziellen "Wachstums-Fenster" für Kinder zu befolgen und diese auszunutzen um die motorischen Fähigkeiten der Kinder zu verbessern. Damit ist der Weg frei, um Golftraining viel effektiver zu machen. Ein von TPI vorgeschlagener Trainingslplan sieht vor, Kinder nicht nur Golf spielen zu lassen, sondern nach Alterphasen gezielt die Prozentzahlen spielen zu lassen - um den maximalen Erfolg aus den motorischen Fähigkeiten zu schöpfen. Kinder sollen nicht mit 15 tiefe Single-Handicaper sein, sondern ab 23 Tour Spieler.
Ich werde also über den Winter ein Junioren Programm aufstellen, welches auf dem biologischen und nicht dem chronologischen Alter der Kinder beruht. So, dass die Eltern lernen, wie sie die Kinder motorisch verbessern können, damit der Golflehrer das Beste aus den Kurzen machen kann. Die Zeit bei uns ist kostbar, deswegen bereiten wir den Besuch der Kleinen schon vor dem Urlaub vor.
Der Golfunterricht wird Spass machen. Als Eltern müssen Sie sich darauf vorbereiten, dass die Kids mehr als 2 Stunden pro Tag bei uns sein wollen.













Auf den hervorragenden Übungseinrichtungen wird Michel Monnard Ihre Trainingszeit effektiv und einmalig gestalten.