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Spielbericht von Puntiro Golfpark Mallorca (Teil 2)

DSC00074Der zweite Teil der Fotos von Puntiro. Je höher die Löcherzahl wird, desto schöner wird der Golfplatz!

 

 

 


Wer diese Fotos für eigene Webseiten nutzen möchte, darf dies gerne tun, aber bitte bei uns nachfragen und einen Gegenlink setzen. Besten Dank für die Fairness.

Loch 12:
uiii... wirklich schön gelungen. Rechts ist "No mans land", links besser auch nicht. Das Native Gras lässt grüssen. Hier kommen auch die Flieger ab und zu mal rein. Wie in Son Gual haben mich die Flieger nicht wirklich gestört. Im Gegenteil, ich habe es genossen, den grossen Blechvögeln beim Zielanflug zuzuschauen.
Der zweite Schlag ins Grün ist interessant, da die Grünkonturen nicht klar sichtbar sind und das Grün aus zwei Ebenen besteht. Gefahren gibts hier genug, also kühlen Kopf bewahren.

Was mir auffiel waren die Vorgrüns. Diese waren nur ca. 50 cm breit. Anschliessend kann das Bermudagrass schon mal die eine oder andere fiese lage verursachen und einen allfälligen Annäherungsschlag erschweren.

Loch 13:
hier hätte ich am Liebsten meinen Picknick-Korb und das dazugehörige Tuch aufgestellt. Ein herrlich in den Pinienbäumen platziertes Par 3. Von Weiss ist es 169 m, von gelb 135 m, leicht bergab. Das schräg gelegte Grün sieht grösser aus, als dass es aufgrund seiner Lage ist. Spielen Sie immer die Grünmitte an, dann sollte ein Par kein Problem sein.
Mir hat dieses Loch einfach von der ganzen Umgebung und sicherlich auch wegen den beiden Löchern davor am besten gefallen. Unspektakulär, aber dennoch natürlich schön.

Nachteilig sticht mir hier die Abschlaggrösse ins Auge. 12 m lang und 6 m breit... das wird in der Hochsaison Platzprobleme geben. Schade, dass hier nicht grosszügiger geplant wurde. Platz wäre nämlich da gewesen.

Loch 14:
hier hat der Grünbunker meine Aufmerksamkeit bekommen. Eine schöne tiefe Vorderkante, die wenn sie geschnitten ist, dem Bunker dieses einzigartige Aussehen geben wird. Der Bunker liegt direkt vor dem Grün, fies!

Loch 15 wird sicherlich ein weiteres Picture Hole werden.
3-er Holz oder langes Eisen am Abschlag und kurzes/mittleres Eisen aufs Grün. Nicklaus gibt seiner Strategie hier perfekten Ausdruck: nicht immer nur den "Ballermann" rausnehmen, sondern den platzieren und das Loch geniessen. Schön gemacht!

Loch 16 erinnert mich an ein Par 3 auf dem Nicklaus Signature Platz Pearl Valley bei Paarl, Kapstadt, Südafrika.
Dieses Loch ist wieder ein Beweis dafür, dass Platzreifespieler und hohe Handicaps mit wenig Golfpraxis es schwer haben, die Golfplätze von guten Designern einigermassen unbeschadet zu überstehen.
Für mich als Golflehrer heisst das, wir müssen uns noch mehr anstrengen, die Einsteiger besser auszubilden, damit sie mit solchen Golfplätzen auch zurecht kommen können. 120 m carry sind notwendig, um den Ball auf sicherem Boden platzieren zu können. Wie in Pearl Valley hat Nicklaus Design die Abschläge schön ans Wasser gelegt. Angel mitnehmen... die Ballangel versteht sich.

Loch 17:
man sieht nur Bunker, Bäume und Rough vom Tee aus. Kaum vorstellbar, dass der Goldene Bär da auch noch Platz für landende Golfbälle geschaffen hat. Wenn auch nur knapp 25 m zwischen den Bunkern ein sicheres Landen des Balles sicherstellen... ein schönes Golfloch.
Die Fairwaybunker sind flach gehalten, so kann ein zweiter Schlag aus dem Bunker immer noch aufs Grün fliegen. Die Bunkerkanten sind leicht angehoben, sodass der Ball immer wieder von den Kanten wegkommen sollte und so lediglich die Sandlage eine Behinderung darstellt.

Loch 18:
Madre mia!! Das letzte Loch wird nochmals zum Nervtester für jeden Golfer. Auf dem Foto sieht das ganz normal aus. Da ich das Zoom benutzt habe, erscheint die Landezone viel grösser als von ganz hinten. Ein tolles finishing hole für einen wirklich tollen Golfplatz!
Der zweite Schlag endet direkt vor dem neuen Clubhaus. Schade nur, dass die Clubhaus-Terrasse nicht direkt vor das 18. Grün gebaut wurde. Spektakel wäre da immer geboten!

Fazit:
Nicklaus Design schafft Ambiente durch Wald, Wiese und Sandbunker. Das Rough und die Fairways sind durch viele Kurvenbewegungen immer wieder für Überraschungen gut, denn die Roughausleger sind vom Tee her nicht immer sichtbar.

Das Greenfee sollte bei inselüblichen 75 Euro (1.9. - 31.5.), in der Nebensaison bei 60 Euro (1.6. - 31.8.), die sich für diesen Golfplatz absolut lohnen. Buggy 35 Euro für 18 Löcher.

Bitte beachten Sie, dass die Handicapvorgaben offiziell v.a. in der Hochsaison bei 28 für Männer und 36 für Damen liegen. Ausserhalb der Hochsaison können es höhere Handicaps ja einfach mal versuchen.

Die Mitgliedsgebühr ist plötzlich nur noch mit 16050 Euro angegeben. Die jährliche Quote liegt bei 1337 Euro.
Hochformatige Bilder

Wir hoffen, dass Ihnen diese Bilder gefallen haben. In Kürze werden wir neue Bilder, vor allem von den Löchern, die Ende Juli noch nicht so ganz zeitschriftenrein waren, online stellen.

Sollten Sie diese Bilder für eigene Webseiten oder news-relationierte Webseiten gebrauchen, bitten wir Sie, uns kurz Bescheid zu sagen und einen Gegenlink auf unsere Seiten zu legen. Besten Dank.

 

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Jeden Tag geniessen wir diesen Ausblick vom Abschlag des 15. Lochs, nicht schlecht, oder?

 

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