Michel Monnard's grosser Reisereport der zweiten Asien- und Mittleren Osten-Reise vom 1. – 17. Dezember 2008
Meine Reise begann mit 4 Tagen Golfkonferenz im weltbekannten Mission Hills Golf Resort in China anfangs Dezember 2008.
Nach mehreren Stationen und vielen Geschichten beendete ich meine 2. Asien Reise im Dezember 2008 mit 4 Tagen in Doha. Golfen, Kultur und Wüste war angesagt.
Auf einen Blick
- Putting - Unterricht mit Mitgliedern des exklusiven Xili Golf Resort, gemanaged
von der Shangri-La Hotelkette - Besuch des Lotus Hills Golfclubs - Bernhard Langer Design
- Präsentation vor dem Verkaufsteam des Südchinesischen Vertriebspartner
von Yes! Golf - Mission Hills Golf Resort - spielen der Faldo & Norman Golfplätze
- Golf spielen in der Hong Kong Umgebung, Clearwater Bay und der
spektakuläre Kau Sai Chau Golf Club - Weiterreise nach Doha / Qatar und spielen des Doha Golf Clubs
Ziel war, dem Amateur-Golfer zu zeigen, wie sie ihr Putten mit auf sie zugeschnittenen Puttern und gezieltem Putting-Training verbessern können. Dies vermittelten wir mit Privat-Unterricht in ausgewählten Golf Clubs. Ich hatte dabei Hilfe von Marc Boggia, der im November 2008 unser Golflehrer-Training Programm im Xili Golf Ressort besuchte. Yes! Golf hat sich als Ziel gesetzt, seinen Kunden mehr und mehr auf sie zugeschnittene Putter zusammen mit spezialisiertem Swash Putting Unterricht mit Tour Standard zu offerieren.
Die Harold Swash Putting Schule führt ein auf Putting spezialisiertes Unterrichtsprogramm durch. Nicht nur für Amateure, vor allem auch für Golflehrer: Das weltweite Accredited Instructors Programme. Die zweitägigen Kurse sind für Golflehrer gedacht, die sich im Putten spezialisieren und sich dadurch weitere Einkommensmöglichkeiten eröffnen wollen sowie ihren Kunden einen spezialisierteren Unterricht anbieten möchten.
Nach der erfolgreichen Golfkonferenz im Mission Hills Golf Resort fuhr ich in den Lotus Hills Golf Club. Bernhard Langer hat diesen Platz entworfen. Er liegt ca. 2 Stunden nördlich der Hong Kong Grenze in der Guangzhou Provinz. Eines der besten Par 3 in ganz Asien ist das 17. Loch im Lotus Hills Golf Club.
David Largent und Edmond Wu, die Master Distributor für Yes! Golf in der asiatischen Region sowie Mr. Wei, der südchinesische Vertriebspartner für Yes!, halfen mir im Lotus Hills Golf Club, einer ausgesuchten Gruppe von 6 Mitgliedern in einer 90-minütigen Unterrichtseinheit, die Vorteile der Putter und der Swash Unterrichtsmethode vorzustellen. Alle Golfer die am Putting-Unterricht teilnahmen waren sehr zufrieden. Einige bestellten sogar direkt nach dem Unterricht diejenigen Unterrichtshilfen oder sogar Putter, die wir benutzten um ihr Putting zu verbessern. Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie Amateur Golfer unsere Putting-Methode aufnehmen und von der Tour-Erfahrung von Harold Swash profitieren können. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Golfer nun endlich einen Strohhalm hat, an dem er sich festhalten und hochklettern kann.
Nach der Unterrichts-Session waren wir vom Golf-Direktor zum Weihnachts-Dinner zum 12. Geburtstag des Golfclubs eingeladen. Ein chinesisches Weihnachts-Dinner, was definitiv eine neue Erfahrung war. Danach fuhren wir weiter zum Xili Golf Ressort. Im Xili Golf Ressort, ein Ressort unter Leitung des Shangri-La Management, hatten wir im November 2008 schon unser erstes Golflehrer-Ausbildungsprogramm durchgeführt.
Der Golfdirektor Kai Smiths hat uns freundlicherweise die Installationen zur Verfügung gestellt. Wir hatten zwei Putting-Unterrichtseinheiten zu jeweils 3 Stunden geplant und diese waren auch schnell ausgebucht. 12 Golfer, die in 3 Stunden die Chance hatten, gezielt an ihrer Putting-Technik zu arbeiten. Marc Boggia, einer der Golflehrer aus Hong Kong, der in unserem ersten Training im November dabei war, sowie David Largent halfen mir, die 6 Stunden Unterricht durchzuführen.
Wir hatten einzelne Analyse-Stationen aufgebaut. Zum einen das Sam Puttlab, dann zwei Videokameras die den Golfer gleichzeitig filmten sowie die Aufnahme des Rollens des Balles. Von der detaillierten Analyse nahmen wir dann zwei bis drei Schlüsselfaktoren, die die Technik des Golfers beeinflussten. Diese Faktoren wurden dann an den einzelnen Trainings-Stationen unter Aufsicht verbessert und angepasst. Dadurch, dass wir 3 Lehrer waren, konnten wir jedem Golfer genügend Zeit und Aufmerksamkeit widmen um Zweifel beseitigen zu können. Marc Boggia ist nun der Golflehrer, bei dem die Golfer in Zukunft Ihre Technik verbessern können.
Als Marc Boggia, PGA Golf Teaching Professional seit 1981 und Head Pro der John Jacobs Golfschulen in Asien, von unserem zweitägigen Programm hörte, erkannte er sofort, dass dies ein Nischenmarkt in Asien sein würde und seine Golfschule in dieser Hinsicht der Konkurrenz um einige Schritte voraus sein würde. Sich in Putten zu spezialisieren würde ihm ein weiteres Marketing Tool, besseres Wissen und neue Ideen ermöglichen, wie er seine Golfschule für Golfer interessanter machen könnte.
Nach dem erneuten Aufenthalt in Xili ging es wieder zurück nach Mission Hills. Zuvor aber hatte ich ein Meeting und eine Präsentation mit dem Verkaufsteam von Mr. Wei's Golfshops. Es ging darum, sein Verkaufspersonal in den Vorteilen von den Yes! C-Groove Puttern zu schulen. Weiterhin ging es darum, ihnen zu zeigen, auf welche Dinge sie beim Verkauf von Yes! Puttern wert legen sollten. Die Verkaufsstrategie von Yes! ist einfach: Putter nur Custom Fitted zu verkaufen und so dem Kunden mehr Service bieten. Denn auch auf der Europäischen PGA Tour spielen die 20 und mehr Golfpros immer Yes! Putter, die genau auf sie zugeschnitten sind.
Wir trafen uns im Shenzhen Golf Club, mitten in der gleichnamigen Stadt, die das Zentrum der südchinesischen Industrie ist. Im Shenzhen Golf Club hat auch die Asiatische PGA Tour ihren jährlichen Event, das asiatische Volvo Masters. Mr. Wei hat ungefähr 15 Verkäufer/-innen zu der 90 Minuten-Session auf dem Putting-Grün zusammengebracht. Es war toll zu sehen, wie das mehrheitlich golfmässig unausgebildete Personal anfing, die Vorteile des Yes! C-Groove Putters zu sehen und auch zu verstehen und dass das Preis-Leistungsverhältnis absolut in Ordnung war. Die 90 Minuten gingen schnell vorbei und weiter ging es mit dem Tagesprogramm.
Während der Vorbereitung zu dieser zweiten Asienreise habe ich mir vorgenommen, nicht nur Arbeitstermine zu legen, sondern auch endlich mal Zeit für etwas Golf zu lassen. Schon auf meiner Reise nach Südamerika war viel zu wenig Zeit um private Ausflüge zu machen. So habe ich 2 ½ Tage in Mission Hills zum Golfen eingeplant. Das sehr freundliche Personal in Mission Hills hat meinen Aufenthalt in allen Belangen vereinfacht und mir die eine oder andere Türe geöffnet, die mir sonst wohl verschlossen geblieben wäre. Gut, dass ich die Tage davor beim Asian Golf Summit die richtigen Direktoren kennengelernt hatte. So konnte ich Runden auf dem Norman- und Faldo-Platz spielen.
Die Gesamtorganisation in diesem Ressort war erstaunlich. 3 Clubhäuser, alle mind. 20 Shuttlebus-Minuten von einander entfernt und 12 Golfplätze... da war doch einiges was schief laufen könnte. Aber es lief alles einfach perfekt und so konnte ich die tollen Golfplätze genießen. Ich war im Savannah Wing untergebracht. Grosse Zimmer, ohne die sonst üblichen harten chinesischen Betten, mit großen weichen Duvets und Kissen.
Ich kann allen Golfern die nicht weit herumfahren möchten nur empfehlen die Reise nach China auf sich zu nehmen. 11 Stunden Flug bis Hong Kong und max. 90 Minuten mit dem Bus bis zum Ressort. Im Anschluss an 4 - 5 Tage Golfen in Mission Hills würde ich den einen oder anderen Golfplatz in und um Hong Kong herum spielen.
Der Hoteltransfer zurück nach Hong Kong war einfach an der Rezeption zu organisieren... und mit 104 HK$ (ca. 10 Euro) doch ein richtiges Schnäppchen. Der private Minibus brachte mich direkt in den Central Stadtteil, wo mich David Largent auch schon erwartete um im nächsten Hotel einzuchecken. Hotels in Hong Kong sind kein Problem, allerdings Hotels zu finden, die einem guten europäischen Standard entsprechen und nicht gleich ein Loch ins Reisebudget reißen, ist nicht immer einfach, speziell bei kurzfristigen Buchungen.
Ziel der nächsten 2 Tage war es, die Golf-Hotspots in Hong Kong zu besuchen und mit den verantwortlichen Golfdirektoren und Head-Pros über unser weltweites Golflehrer-Ausbildungsprogramm zu reden. David Largent brachte mich in den Clearwater Bay Golfclub. Einem privaten Club auf einem der schönsten Landflecken der Region. Auf den Klippen von Clearwater Bay. Mitgliedschaften sind in den letzten Jahren von 100'000 auf 500'000 US$ gestiegen. Ein sehr begehrter Golfplatz und wahrlich spektakulär. Wenn hier der Wind bläst, gehen selbst die Möwen zu Fuß. Wir hatten aber eine tolle Runde Golf mit einem Filmdirektoren und einem Mitglied des Golfclubs gespielt.
Nach der Runde trafen wir den Club-Manager Kevin Hind. Ich stellte ihm unser Golflehrer-Ausbildungsprogramm vor und da die Harold Swash Putting School mehrere Tour-Spieler als Referenz aufweisen kann, fiel mir die Darstellung der Glaubwürdigkeit nicht schwer. Es hilft halt schon, wenn eine Unterrichtsmethode PGA Tour proven ist. Das Clearwater Bay Management hat sich sehr positiv zur Spezial-Ausbildung ihrer Golflehrer geäußert und wir werden in den kommenden Monaten konkrete Pläne machen, um die drei Golflehrer in unsere Ausbildungskurse im Herbst 2009 einzuplanen.
Nach dem Meeting fuhren David und ich zum einzigen öffentlichen Golfplatz in der Hong Kong Gegend. Kau Sai Chau heißt er oder besser heißen die 3 Golfplätze die vom in Hong Kong ansässigen Jockey Club mit den Gewinnen aus den Pferderennen finanziert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Und was das für Golfplätze sind. Die Bilder sprechen für sich. Einer der drei Plätze hatte eine Investitionssumme von 50 Millionen US$. Eigentlich gehört der Golfplatz ja gar nicht dahin, aber die Designer haben es geschafft, Schwindelgefühle mit großer Vorfreude zu paaren und so dem Golfer einen herrlichen Tag mit vielen Erinnerungen zu bescheren.
Der Direktor der Golfschule, Paul Riley (Bruder des bekannten australischen Golfers und heute TV-Kommentator Wayne Riley) empfing uns auf eine kurze Besprechung über die Arbeit der Swash Putting Schule. Auch er war sehr begeistert und hatte ebenfalls ein starkes Interesse an der Ausbildung seiner 8 Golflehrer gezeigt. Interessanterweise hat der Jockey Club wohl eine weitere Großinvestition in Kau Sai Chau vor. Bei dieser sollte der Aufbau eines Ausbildungszentrums für Golfberufe entstehen. Vom Greenkeeper bis zur Rezeptionsangestellten und Marketing-Fachleuten. Deswegen wäre die Spezialisierung im Bereich des Puttens umso interessanter.
An meinem letzten Tag in Hong Kong hatten wir eine Abschlagzeit um 8.24 im Hong Kong Golfclub, bevor ich abends dann nach Doha fliegen sollte. In Doha selbst waren meine Pläne ziemlich einfach: ausspannen, eine Wüstentour mit Übernachtung in einem Wüstencamp (ui, war das kalt, 8 Grad um genau zu sein!) und mehr lokale Kultur zu sehen. Die Stadttour war sehr interessant und natürlich stand das Museum der Islamischen Kunst auf dem Programm.
Ich spielte den einzigen Golfclub in Qatar, den Doha Golf Club. Das Personal hat mich sehr freundlich empfangen und waren die perfekten Gastgeber. Nach einem Gespräch mit einem der Golflehrer ging es dann auf die Runde. Zwei Kanadier die für die University of Calgary in Doha arbeiteten und ein Krankenschwestern-Programm aufbauten sowie ein Koreaner, der in der Erdölindustrie tätig ist, waren meine Flight-Partner.
Alles in allem waren es 17 Tage auf Reise, 7 Hotels und mehr als genügend Wartestunden in Flughafen-Lounges. November und Dezember waren mit zwei Asientrips sehr intensiv aber auch sehr befriedigend. Habe ich doch viele Menschen kennengelernt, neue Geschäftsmöglichkeiten erarbeitet und auch ab und zu den einen oder anderen super Golfplatz gespielt. Reiseerfahrung schlägt einfach alles, auf das 2009 ebenso interessant und erfolgreich wird und dass wir viele Golflehrer von Harold Swash's Methode überzeugen können. Zu ihrem eigenen Vorteil und dem ihrer Schüler.



































































Auf den hervorragenden Übungseinrichtungen wird Michel Monnard Ihre Trainingszeit effektiv und einmalig gestalten.